Eine Million Euro kostete die aufwendige Restaurierung des 1232 erbauten Gotteshauses. 800 Jahre, die Spuren hinterlassen und die Bausubstanz angegriffen haben. Nachdem bei der letzten Sanierung vor 55 Jahren Fehler gemacht wurden, die Schäden im Mauerwerk hinterlassen haben, war 2024 schnelles und nachhaltiges Handeln unumgänglich.
Im Rahmen der Arbeiten, ausgeführt von einem Team der D/FORM Architekten aus Berlin, wurde das Dach der Kirche saniert und die Entwässerung und Dämmung erneuert. Sowohl die von Rissen und Feuchtigkeitsschäden betroffenen Fassaden als auch Teile des Innenraums wurden restauriert. Das historische Renaissance-Epitaph für Daniel zu Rantzau, das älteste erhaltene Renaissance-Denkmal Schleswig-Holsteins, wurde als Teil der Restaurierung besonders sorgsam konserviert, nachdem Feuchtigkeit und Salze seine Substanz gefährdet hatten. Die alte Ölheizung wurde durch eine moderne, klimafreundlichere Warmluftheizung ersetzt. Eine Besonderheit der Restaurierung war die Umgestaltung einer der Kapellen, die nun als neue Familiengrabstätte dient, und die Sanierung der Sonnenuhr an der Kirchenfassade.
Die Fielmann Förderstiftung hat sich mit einem sechsstelligen Betrag an den einjährigen Arbeiten zur Instantsetzung des historischen Gebäudes beteiligt – gelebter Denkmalschutz im Heimatland der Stifterfamilie Fielmann. Im April 2025 ist St. Catharinen in Westensee nach einjähriger Schließung mit einem Festgottesdienst wiedereröffnet worden.